Kurzes Update

Donnerstag, 24.07.2014

Hallo ihr da drüben :)

wir wollten uns nur noch einmal kurz aus Thailand melden und euch mitteilen, dass es uns gut geht und wir zurück in Bangkok sind. Morgen geht es dann weiter nach Dubai - unsere letzte Station vor Hamburg.

Wir hatten 12 schöne Tage auf Koh Phangan. Sogar das Wetter spielte mit. Wir hatten so gut wie nie Regen, obwohl zur Zeit ja Regenzeit ist. Eigentlich haben wir nicht viel gemacht. Es war ziemlich warm und feucht, sodass wir jeden Tag mit unserem Roller zu einem anderen Strand gefahren sind. Dort haben wir dann im Schatten gebrutzelt, gebadet, geschnorchelt und einfach die Seele baumeln lassen.

frische Kokosnuss Seele baumeln lassen

Wir werden uns vielleicht noch einmal aus Dubai melden. Wenn nicht, dann bis ganz bald in reality :)

Reif für die Insel!!!

Donnerstag, 10.07.2014

Diesmal gehts mit dem nächsten Eintrag ein wenig fixer, da wir endlich Zeit haben. Wir haben endlich Urlaub vom Urlaub- und nach 2 Tagen Bangkok war das auch bitter nötig.

Nach dem wir erstmal ordentlich ausgeschlafen hatten nach unserer Ankuft im Bangkoker Hostel, gingen wir shoppen. Schließlich haben die paar Sachen, die wir mitgenommen hatten von zu Hause in den letzten 9 Monaten ordentlich gelitten und gleichen jetzt eher Lumpen. Dafür schlichen wir, gebeutelt von der unglaublichen Hitze und Luftfeuchtigkeit, vom Hostel zur Bahnstation. Zum Glück waren sowohl Bahn als auch die Shoppingzenter völlig klimatisiert. Die beiden Shoppingcenter, die wir uns näher ansahen, waren schlichtweg rieseig- 6 Stockwerke und gefühlt tausende von Geschäften. Und im Gegensatz zu dem was wir erwartet hatten, schienen zumindest in den Zentren nur Orginale verkauft zu werden. Die Preisspannen sind trotzdem gewaltig. Es ist zwar eigentlich alles billiger als bei uns, aber deswegen trotzdem noch kein Schnäppchen. Wir haben uns dann aber doch noch mit einigem, aus unserer Sicht auch wirklich preiswerten Sachen eindecken können. Sogar ich bekam so etwas wie Shoppinglust...

Am nächsten Tag erkundeten wir dann die Tempel. Dazu fuhren wir mit einem aus unserer Sicht sehr schmalen Boot in die Nähe des Grand Palace. Sowohl die Preisgestaltung als auch das Boot an sich sind sehr gewöhnungsbedürftig. Ersteres war sehr komisch, da das Päarchen vor uns 500 Baht bezahlen sollten, den Preis aber auf 300 Baht herunterhandelten. Wir sollten dann auch 300 bezahlen, handelten den Preis aber auf 200 herunter. Das entspricht ca. 5€. Für eine 15-20-minütige Fahrt fanden wir das eigentlich okay. Später erfuhren wir aber, dass das viel zu viel war. Zwichen 40 und 60 Baht wäre wohl der eigentliche Preis... Das Boot an sich ist eine lange, aber schmale Holzschale mit einem sehr dicken Motor. In jeder Kurve oder bei jeder etwas seitlich hereinbrechenden Welle hatten wir das Gefühl, dass wir gleich schwimmen gehen. Aber vermutlich ist das Sicherheitsgefühl nur Gewöhnungssache. Unser Bootsführer verpasste leider unsere Station und hielt an der nächsten. Dort befand sich „ganz zufällig“ ein Markt. Als wir uns dann den Weg durch die unzähligen Gassen gebahnt hatten, ging uns zum ersten mal das Glück auf unserer Reise ein wenig aus. Wir gingen so einer „Touristen-Schlepperbande“ auf den Leim. Die Masche ist im Nachhinein offensichtlich, ist uns aber leider nicht gleich aufgefallen.Am Ende des Marktes wurden wir von einem Mann angequatscht, ob wir eine Rundfahrt möchten ect. Auf eimal mischte sich ein sehr gut englisch-sprechender (was hier leider rar ist) und gut gekleideter Mann 2: Was denn Mann 1 von uns wolle. Dieser verschwand darauf sofort. Mann 2 stellte sich dann vor, dass er von der Security sei. Er hat uns dann einiges zu Öffnungszeiten und Preisen der Tempel erzählt, da an dem Tag ein buddhistischer Feiertag sei und einige Tempel nur zu bestimmten Zeiten zu besichtigen seien. Er holte dann auch eine Karte für uns, malte uns eine Route ein und empfahl uns ein Tuk Tuk (dreirädriges Taxi) zu nehmen. Dieses sollte aber nicht mehr als 40 Baht kosten für die Tour, die er uns empfahl. Zufällig hörte ein Tuk Tuk-Fahrer mit und nach vorgespielten Zögern, wollte er uns für 40 Baht fahren. Wir fuhren dann auch zu einem Tempel, mit einem riesigen Buddha. Der Fahrer wartete auf uns, während wir den Tempel besichtigten. An sich war der Tempel echt schön. Die Wandbemalungen, die verzierte Fassade. Es ist wirklich eine so andere Kultur. Auch der „Friedhof“ war gewöhnungsbedürftig. Man hatte dort unzählige Glasvitrinen nebeneinander, in denen die Urnen der verstorbenen aufgereiht waren- teils sogar mit Bild. Ein wenig gruselig. Wieder im Tuk-Tuk, ging es weiter durch kleine Gassen mit unzähligen Geschäften und Ständen. Dann hielten wir an einem Geschäft für Mode. Wir haben uns beide etwas verdutzt angeschaut, aber der Fahrer wollte unbedingt, dass wir dort reingehen. Am Eingang trafen wir auf ein anderes Paar, dass genauso eingeschüchtert wirkte wie wir und wir beschlossen, wir gehen zusammen rein. Es war ein Laden für maßgeschneiderte Anzüge. Sofort wurden wir von Verkäufern umzingelt, mit Katalogen überhäuft und bequatscht. Als wir uns alle weigerten, ein Anzug oder wenigstens ein Hemd zu kaufen, wurde der Verkäufer relativ unfreundlich und schickte uns in den Souveniershop, der direkt am Laden war. Sehr ungehalten „empfahl“ er uns, etwas zu kaufen. Wenn nicht, bekäme der Tuk-Tuk-Fahrer kein Benzin-Coupon. Wir gaben vor uns umzusehen, kauften aber alle nichts. Draußen trennten wir uns wieder von dem anderen Paar. Dieses stieg in ihr wartendes Tuk-Tuk, so wie wir. Sie fuhren los, wir leider nicht. Der Fahrer wollte von uns wissen, ob wir was gekauft hätten. Als wir dieses verneinten, fing er an mit uns zu diskutieren- warum denn nicht. Es sei egal was wir kaufen- schließlich sei er ja nur wegen uns zu diesem Laden gefahren. Das Argument, dass wir das nicht bräuchten, was dort feilgeboten wurde, verstand er leider nicht... Letztendlich schmiss er uns aus seinem Tuk-Tuk, obwohl ich ihm anbot mehr zu bezahlen, wenn er uns zurückführe. Leider waren wir auch nicht an dem Punkt, den der „Security-Mann“ vom Markt in die Karte gezeichnet hatte. So mussten wir erstmal durch etwas touristenloses Stadtgebiet (was doch ein wenig beängstigend ist), bis wir unsere Position finden konnten. Am Ende sind wir mit einem Schrecken davon gekommen und werden jetzt definitv vorsichtiger sein. Abends im Hostel trafen wir dann einen Franzosen, dem alles genau so wiederfahren ist wie uns, nur er musste etwas kaufen. Er war nämlich allein im Shop, und als er nichts kaufen wollte, schlossen die Verkäufer die Tür und fingen an ihn zu bequatschen, bis er etwas für umgerechnet 25€ kaufte. Wir trafen später auch jemanden vom Militär, das hier nach der Regierungsübernahme eine sehr hohe Präsenz zeigt. Dieser gab uns einige Tips, wie wir solche und andere Touristenfallen vermeiden könnten.

Puppe auf dem Boot (Chao Phraya River) wir im Tuk Tuk des Turistenfängers Puppe vor Tempel 1 Betende Frau am ersten Tempel im Tempel 1 riesiger, goldener Buddha Tempelanlage buddhistischer Friedhof

Mit dem verlorenen Vertrauen im Nacken setzten wir dann unseren Weg per Fuß fort. Dieses erwies sich als nicht so schlimm wie gedacht. Zu Fuß sieht man einfach viel mehr. So hatten wir dann auch die Chance in verschiedene andere Tempel zu gehen, was sich definitiv gelohnt hat. Unser eigentliches Tagesziel, der „Grand Palace“ hatte zwar dann schon geschlossen auf Grund des buddhistischen Feiertages, aber wir haben trotzdem viel gesehen. So konnten wir in die doch sehr anders wirkenden Geschäfte hineinschauen. Manchmal war uns nicht wirklich klar, ob das ein Geschäft sei- und wenn ja- was man dort kaufen könnte. Wir passierten dann auch eine „Druckerei“. Diese war sowohl durch den Lärm und die Geräte, als auch durch den extremen Lösungsmittelgestank zu erkennen. Teilweise ist es wirklich erschreckend, unter welchen Bedingungen die Menschen hier Hausen und Arbeiten müssen. Uns tat dann der Tuk-Tuk-Fahrer vom Vormittag eher leid, als dass wir ärgerlich über ihn waren. Wir nahmen dann auch ein Tuk-Tuk, das wir selbst stoppten, zurück zum Hostel und kamen dort ohne Probleme an. Im Hostel aßen wir dann nochmal super leckeres Thai-Essen, bevor wir uns auf dem Weg zum Nachtbus machten, welcher uns zur Fähre nach Koh Phangan brachte. Mit Busfahrt, Fähre und elendich langen Wartezeiten dauerte die Gesamte Reise ca. 16-17h. Für uns wirkte alles sehr sehr schleppend, da die Angestellten die Ruhe weg haben, und systemlos. So wurde z.B. erst ein riesen Aufriss betrieben, dass jeder in den richtigen Bus steigt, damit dann alle doch die gleiche Fähre nehmen. Obwohl man vor der Busfahrt schon eincheckte und die Fährtickets bekam, musste man nach der Busfahrt nochmals für die Fähre einchecken?!? Zu guter letzt wurde dann das Gepäck in Koh Phangan vom Personal auf einem doch sehr kleinen, teils mit (vermutlich^^) Reissäcken zugestellten Pier aufgehäuft. Wenn dann ca. 100-200 Leute zeitgleich ihr Backpack suchen bei 38°C ist das wirklich pures Chaos. Mit meinem ohnehin etwas empfindlichen Magen, war die Fährfahrt für mich so schon kein Spaß. Nach dem Kampf um unser Gepäck, waren wir dann wirklich beide urlaubsreif und wir sind beide überglücklich im Hotel angekommen.

Allee vor dem Regierungssitz Tempel 2 Tempel 2 buddhistische Zeremonie im Tempel 2 Buddha-Statuen Museum (Tempel 2) Druckerei Tempel 3 links Tuk-Tuk, rechts: übergroße Buddhas so werden in Bangkok Oberleitungen verlegt Unsere Aussicht beim Warten auf die Fähre

Wir wohnen zwar nicht direkt am Strand, aber haben Meerblick und das Hotel sehr, sehr klein und familiär. Wir sind absolut happy damit. :)

Abendbrot am Strand- Wir sagen byebye

4 Tage Sydney

Montag, 07.07.2014

Die vergangenen Tage in Sydney sind wieder verflogen. Wir können kaum glauben, dass wir jetzt wieder im Flieger sitzen- nach Bangkok. Langsam kommen wir der Heimat näher.

Der Flug von Auckland nach Sydney verlief ereignislos, bisauf, dass die Landung wirklich hart war. Vom Flughafen zum Hotel war es trotz des mittlerweile sehr schweren Backpacks auch i.O. Erst am nächsten Tag erfuhren wir auf unserer Führung durch die Stadt, dass Sydney eigentlich sehr sicher sei- außer der Stadtteil „Kings Cross“, an dem wir die Bahn verlassen haben auf unserem Weg zum Hotel. Dieses lag dann allerdings in einem anderen Stadtteil. Der Name dieses Stadtteil ist relativ interessant. Rätsel: Wir suchen ein Wort bestehend aus 4 verschiedenen Buchstaben, insgesamt sind es 13 Buchstaben. Davon sind 8 Buchstaben o´s. Antowrt: Woolloomooloo. Wir sind dann aber sicher am Hotel angekommen.

Am ersten Tag machten wir eine 2,5-stündige Tour durch die Stadtmitte mit. An sich war die Tour kostenlos- jeder sollte so viel geben, wie ihm die Tour wert war. Eine schöne Idee, wie wir finden. Dabei stellten wir fest, dass Sydney eine sehr interessante und wunderschöne Stadt ist. Obwohl eigentlich nicht alt, sieht man doch viele alt anmutende Gebäude- des öfteren direkt neben den doch schon sehr hohen Hochhäusern. Man wird das gefühlt nicht los, dass die ersten Siedler ( ob nun verurteilte Verbrecher oder freiwillige Siedler) das alte Eurpa ganz schön vermissten... Los ging es im Hyde-Park. Dieser befindet sich direkt neben einer Kathedrale, die wie soll es anders sein, natürlich Notre-Dame nachempfunden ist. Dann ging es zum Royal Botanical Garden. Dieser liegt direkt am Wasser und an Downtown. Mit seiner subtropischen und trotz „Winter“ sehr sehr grünen Pflanzenpracht lud dieser uns wirklich zum relaxen ein (nach der Tour). Von dort ging es dann ein wenig durch Downtown. Dort wird der Kontrast zwischen den älteren, aus „Gründungszeiten stammenden Gebäude und den Wolkenkratzen besonders deutlich.Schlussendlich ging es zu The Rocks. Dieses hatte es uns neben Downtown besonders angetan. Dieser Stadtteil wurde ursprünglich von den deportierten Sträflingen gegründet. Heute befindet er sich im Schatten von Downtown und bietet ein vollkommenden Kontrast zu diesem. Alles nur zwei bis drei stöckige Gebäude in altem Baustil, verbunden durch unzählige kleine und sehr enge Gassen. Früher Rotlichtbezirk und Molloch- heute kaum noch bezahlbar. Nach der Tour machten wir uns auf zur Oper und anschließend überquerten wir dann die so bekannte Brücke. Von der anderen Seite genossen wir dann den Sonnenuntergang und anschließend die beleuchtete Skyline Sydneys. (Das Bild kennt ihr ja schon aus dem letzten Blogeintrag).

Kathedrale Hyde Park- Blick auf Kathedrale Hyde Park- Blick auf Downtown Im Botanical Garden geliebtes Europa... Die Oper The Rocks Skyline Sonnenuntergang Die

Am nächsten Tag ging es früh los in die Blue Mountains mit einer Reisegruppe. Vorab: dies war so gar nicht unser Fall, obwohl der Guide sehr lustig war. Es ging immer nur schnell raus aus dem Bus-gucken- wieder rein-weiter-raus-rein-raus-rein- und manchmal warten auf Nachkömmlinge. Trotz des doch sehr engen Zeitplans war der Ausblick auf die Blue Mountains schon spektakulär. Blau erscheinen diese Berge nur, weil sie vollkommen mit Eukalyptus bewachsen sind. Von diesem verdustet ein Öl, das bei Sonnenbestrahlung eine bläulche Färbung verursacht. Unterwegs machten wir noch in einem Scenic Park halt. Dort gab es zwei verschiedene Gondellfahrten und eine Eisenbahnfahrt (steilste Eisenbahnfahrt der Welt. Es ging eine ehemalige Lorenbahn der geschlossenen Kohlemine hoch- 52° Gefälle) Die Gondelfahrten waren leider viel zu schnell, dass man den Ausblick nicht genießen konnte. Nur die Bahnfahrt, wenn auch zu kurz, war echt gut. Auf dem Rückweg ging es dann durch das Olympia-Dorf von 2000 zum Kai, von wo aus wir per Boot wieder nach Sydney zurück schipperten. An sich war der Ausflug schon i.O., wir kamen uns aber trotzdem vor wie Rentner auf Kaffeefahrt^^

Blue Mountains Die drei Geschwister steilste Bahn der Welt

Den nächsten Tag gestalteten wir dann wieder selber. Wir sahen uns den Botanical Garden nochmal näher an. In diesem befindet sich auch die Art Gallerie von New Soth Wales (so heißt der Bundesstaat) und das Gouvereurin Haus. Beides besichtigten wir- ganz umsonst. Das macht Sydney neben seinen unzähligen Sehenswürdigkeiten noch touristefreundlicher- sehr sehr viele ist kostenlos, und das nicht nur für Australier, sondern für alle. Die Gallerie war sehr schön, aber wir stellten wieder mal fest: je moderner die Kunst wird, umso weniger können wir damit anfangen. Was selbstgezeichnetes Kästchenpapier oder weiße Striche auf blauem Hintergrund mit Kunst zu tun hat, erschließt sich uns einfach nicht ?! Das Haus der Gouverneurin ist sowohl der Sitz dieser, als auch Museum- und seit dem Film „The great Gatsby“ auch Filmkulisse. Die innenräume wirkten für uns sehr zusammen gestückelt. Möbel aus verschiedensten Epochen, teilweise sehr moderne Dekarationen mit Barocken wandmalereien. Sehenswert war es aber allemal. Am abend genossen wir dann am Darlington Habour ein sehr schönes Feuerwerk. Sydneyer lieben Feuerwerk nämlich sooooo doll, dass ihnen das Feuerwerk zu Neujahr einfach zu wenig ist. Aus diesem Grund ist (zumindesten im Juni und Juli) jeden Samstag Feuerwerk- und das ein wirklich schönes, zu dem sich die halbe Stadt versammelt. Durch die Hochhäuser an einer Seite wirkt alles noch mächtiger, da diese jeglichen Lärm reflektieren. Eine lustige Sache entdeckten wir am Hafen dann noch: theoretisch ist ja Winter hier (hatten tgl. ca. 18° und in der Sonne ist es nur in T-Shirt auszuhalten)- und das feiern sie hier auch. Wir haben einen Weihnachstmarkt gefunden mit Schlittschuhbahn und „Schneezelt“. Dieses bestand aus weißem Kunstrasen, weißem Gebammsel an den Wänden und Bäumen mit beleuchtung und Kunstschnee. Direkt neben dem Winterland war ein Wasserspielpark für die Kleinen- die auch in kurzen Sachen und barfuß Abends um sieben Uhr munter dort spielten. Wirlich Winter^^

Skyline vom Botanical Garden Oper und Brücke Haus der Gouverneurin ... oder von Gatsby^^ Martin Place (dient oft als Filmkulisse für New Yorker Szenen) Eislaufen... im Sommer...ähhh srry Winter Das Schneezelt xD

Den letzten Tag fuhren wir dann zum Bondi Beach. Vermutlich dem brühmtesten der Dutzden Stränden Sydneys. Von Winter war da (wie immer) keine Spur. Im Wasser tummelten sich unzählige Surfer- allen alters und auch Figuren. Die Kinder spielten im Sand und die Sonnenanbeter lagen in Badehose in windgeschützten Ecken. Ich bekam soger Sonnenbrand...

Badespaß im Winter

Wir wünschen euch auch so schönes Wetter wie wir hatten... und ich möchte mich bei euch entschuldigen für den etwas sehr laaaaaangen Artikel. Mir ist hier langweilig im Flugzeug auf dem Weg nach Bangkok, da wir eine ältere Maschine mit leider reltaiv schlechtem Entertainment Programm abbekommen haben. Bis bald!!!!

 PS: Endlich angekommen im Hostel

Goodbye Sandfly

Donnerstag, 03.07.2014

Viel passiert, aber wir waren wieder zu faul zum schreiben^^ Wir sind nun mittlerweile in Sydney. Sydney ist eine tolle und interessante Stadt. Doch zuvor noch ein paar Bildchen unserer letzten Tage in Neuseeland:

Auf dem Weg von Taupo nach Rotorua haben wir uns ein Vulkangebiet angeschaut. Die Farben und die rauchende Erde war schon der Wahnsinn!

Lady Knox Geysir Schlammpool  Artist´s Palette  ChampagnepoolDevil´s Bath

In Rotorua war an sich nicht viel los. Eigentlich haben wir uns sogar ziemlich gelangweilt dort. Wir haben 2 Nächte bei Katka, unserer tschechischen Mitschülerin aus der HELA in Hamilton, geschlafen. War schön sie nochmal wiederzusehen.

Von Rotorua aus sind wir dann nach Tauranga/ Mt Manganui gefahren. Dort haben wir lange Strandspaziergänge unternommen und den "Mount" Manganui "erwandert" (232 m).

Aussicht vom Mount Manganui

Es ging dann weiter nach Hamilton. Dort schauten wir uns am ersten Abend ein Rugbyspiel der All Blacks gegen England an. Schon zu Beginn beeindruckten uns die All Blacks mit ihrem Haka. Das Spiel steigerte sich im Verlauf von langweilig (zumindest für uns) bis spannend. Die All Blacks gewannen.

All Blacks (schwarz), England (weiß)

Am nächsten Tag schauten wir uns Hobbiton an. Wir hätten dort einen ganzen Tag verbringen können! Obwohl man nicht in die Höhlen rein durfte, war es einfach toll. So interessant! Und einfach so niedlich! Danach wanderten wir noch zu den Wairere Falls in Matamata.

Hobbit Gemüsegarten diese Höhlen hat man im Film nie gesehen wir zwei Hobbits Bilbos Höhle klopf klopf  im Hintregrund The Green Dragon (Pub)   im The Green Dragon Wairere Falls

Außerdem schauten wir uns noch zwei Waitomo Caves an. Dort lernten wir etwas über die Maori-Kultur und sahen so riesige Tropsteine, wie noch nie. Es war beeindruckend! In beiden Höhlen sahen wir auch unendlich viele Glühwürmchen. Es war wunderschön und irgendwie mystisch.

Eingang zur Ruakuri Cave Angeln der Glühwürmchen

Am nächsten Tag trafen wir uns noch mit Kerenna, unserer mexikanischen Lehrerin aus der HELA, auf einen Kaffee bevor wir nach Auckland fuhren. Dort wohnten wir in den letzten Tagen bei Jess, unserer phillipinischen Mitschülerin aus der HELA. Da Marcel leider fast die ganze Woche krank war, machten wir nichts außer noch einmal in die Stadt zu fahren und Souvenire zu kaufen.

unsere Souvenire: Schafs- und Kiwimütze

Gestern flogen wir dann von Auckland nach Sydney. Das war schon irgendwie traurig, obwohl wir es noch nicht richtig realisiert haben, dass das große Kapitel "Neuseeland" nun hinter uns liegt. Wir haben sooo viel erlebt und sooo viele nette Menschen kennengelernt und nie irgendwelche Probleme gehabt. Es war einfach eine tolle und unbeschreibliche Zeit, von der wir unser ganzes Leben zehren werden!

Mehr über Sydney werden wir dann in den nächsten Tagen schreiben. Aber hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack:

Skyline Sydneys bei Nacht

Bis bald, ihr Lieben! Spätestens in 3,5 Wochen zurück in Deutschland :)

You travel together, so you´ll die together!

Montag, 16.06.2014

Endlich gibt es wieder etwas von uns zu berichten. Vor vier Tagen hatten wir unseren soooooooo lang ersehnten letzten Arbeitstag und sind dann einen Tag später auch wieder aufgebrochen zu neuen Abenteuern.

Nachdem Cynthia (die Französin) vor gut vier Wochen gegangen war, wurde es schon sehr sehr ruhig in unserem kalten Schuppen. Als Christopher dann vor eineinhalb Wochen aufbrach, wurden auch wir langsam hibbelig. Wir wollten endlich wieder los. Der täglich gleiche Tagesablauf, immer die gleiche Arbeit, machte uns langsam verrückt. Und dann war es endlich so weit. Am Freitag hatten wir unseren letzten Arbeitstag. Komischerweise waren wir danach nicht wirklich glücklich, sondern eher traurig. Die Leute bei Mr. Apple waren uns doch sehr ans Herz gewachsen, v.a. Felipe aus Chile und Maggi aus NZ.

  Puppe bei der Arbeit Mr. Apple

Freitagabend haben wir dann nochmal mit Cheri and Simon verbracht. Sehr gemütlich und sehr sehr schön. Das hat den Abschied am nächsten Tag jedoch leider nicht einfacher gemacht. Obwohl wir sehr aufgeregt waren auf das, was auf uns wartet, waren wir auch sehr traurig, unser liebgewonnenes „Heim“ und unser erstes Auto für immer hinter uns zu lassen. Es ging dann nämlich in Poppis Auto (Cheris Tochter) nach Taupo. Wir haben unser so liebgewonnenes Auto an die beiden Tschechen verkaufen können, obwohl wir nicht mehr daran geglaubt haben überhaupt noch einen Käufer zu finden. Das hat uns wirklich eine große Last genommen, da wir es sonst unter Zeitdruck in Auckland verkaufen hätten müsssen.In Taupo angekommen, checkten wir in der Rainbow Lodge ein. Beheizt, sehr sauber und super Preis. Ist wirklich ein tolles Backpacker- obwohl wir uns eher wie in einem Hotel fühlen, da wir ein eigenes Bad zu unserem Doppelzimmer haben. Am nächsten Tag ging es dann morgens auf den See „Lake Taupo“ mit einem Segelboot, der „Barbary“. Es war ein wenig frisch, aber wir machten es uns mit Decken gemütlich. Ziel der Fahrt waren die Maori Rock Carvings. Leider stellte sich heraus, dass diese in den 70´ern von Künstlern aus Auckland gemacht wurden. Nichtsdestotrotz waren sie beeindruckend, v.a. das Gesicht. Aber auch der Lake an sich ist sehr beeindruckend. Er ist wirklich riesig.

  Segeltour Wir Vorne: links eine Insel, rechts eine Landszunge; Hinten: Tongariro

Am frühen Nachmittag ging es dann zum Tandem-Fallschirmsprung. Wir waren wirklich aufgeregt. Nachdem man uns kurz eingewiesen hatte, wir uns in unsere sexy Einteiler gezwengt hatten, wurden uns unsere Tandemmaster vorgestellt. Puppes´ machte uns sehr viel Mut: „You travel together, so you´ll die together!” Sehr mutmachend^^ Anschließend ging es auch schon ins Flugzeug. Auf dem 20minütigen Flug konnte man einiges sehen, jedoch konnten wir ihn nicht ganz genießen, da wir sehr nervös waren. Und dann ging alles ganz schnell: Tür auf, alle nacheinander hinrutschen (was sich als relativ schwierig gestaltet, wann man aneinander gekettet ist mit seinem Tandemmaster), das letzte mal in eine Kamera lächeln und dann raus bei 15000 Fuß (4570m). Wir hatten keine Zeit Angst zu bekommen. Ersteinmal Draußen war es unbeschreiblich... unglaublich... uns fehlen die Worte. Wir denken, die Bilder sprechen für sich.

  Wir im Flugzeug, über den Wolken... Puppe beim Austieg freier Fall am Schirm Puppe lenkt! Kopfüber, das Flugzeug im Blick, gen Erde freier Fall Am Schirm

Heute spazierten wir dann gemütlich durch Taupo und am Lake entlang und sahen uns ein paar der unzähligen heißen Quellen direkt am Lake an. Man merkt wirklich, dass man dicht an Vulkanen ist. Überall sprudelt das heiße Wasser nur so aus der Erde. Am Nachmittag ging es dann in den kostenlosen und völlig natürlichen „Spa Thermal Park“, ein wenig entspannen nach Gestern. Dort mündet ein Heißwasserfluss in den Waikato-River. Es war echt entspannend, in den heißem Pool zu sitzen mit Blick auf den wirklich kalten Waikato-River. Ein wenig planschen im Mischwasser beider Flüsse.

Puppe am Lake Taupo an unserer ersten heißen Quelle Taupo Lake Terrace mit unzähligen heißen Quellen im privaten Spa-Pool rechts an der Bücker war unser Spa, links: Waikato-River

Morgen geht es dann weiter nach Rotorua- schließlich müssen wir in fast einer Woche schon wieder in Auckland sein.

Heizende Kühlschränke

Dienstag, 20.05.2014

Huhu ihr da im warmen Deutschland :)

Zuerst einmal tut es uns sehr leid, dass wir euch solang nicht mehr ge-updatet haben!!! Das liegt zum einen daran, dass wir im Moment einfach nicht viel erleben. Zum anderen sind wir einfach zu faul Unser Tagesablauf besteht eben von Sonntag bis Freitag nur aus Schlafen, Essen und Arbeiten.

kopflos von der geitig äußerst anspruchsvollen Arbeit :-P

Nun muss ich erstmal überlegen, wo wir beim letzten Mal waren...lang,lang ist´s her. Dabei fällt mir ein, dass wir in 2 Monaten und 1 Woche wieder daheim sind Ja, wir beide freuen uns schon ein wenig. Wie der Titel des heutigen Blogeintrages vermuten lässt, ist es hier nicht wärmer geworden. Letzte Woche hatten wir sogar schon gefrorene Scheiben. Die Geräusche der Kühlschränke in der Nacht scheinen nun vom Heizen zu kommen^^ Allerdings gibt es eine Verbesserung zu vermelden: wir haben nämlich einen kleinen süßen Ölradiator für unser Zimmerchen bekommen. So können wir wenigstens halbwegs warm einschlafen Leider ist unser Gemeinschaftsraum nach wie vor nicht beheizbar, was die Samstagabend-Gestaltung etwas erschwert. Unser deutsches Essen haben wir darum bei Cheri und Simon im warmen Haus gekocht. Es gab Schweinshaxe mit Sauerkraut (allerdings aus den USA), Semmelknödeln und deutschem Meerrettich. Es war uns wirklich echt gut gelungen und allen hat´s geschmeckt! Nach dem Essen gab es dann für alle noch Salsa-Tanzstunden bei Christopher. Das war echt lustig und hat Spaß gemacht

Den Samsatgabend darauf haben Barbara und Stanley furchtbar leckere Pizzen gemacht sowie Apfelstrudel zum Nachtisch. Danach waren wir alle im Jacuzzi bei Cheri drüben und haben den Sternennhimmel genossen *-*

das war schön warm *-*

Und am letzten Samstag hatten wir dann Besuch. Ein Freund von Cynthia aus Mexiko war hier, sowie ein Freund von Christopher aus Chile. Da wir am Samstag auch den Abschied von Cynthia feierten, waren noch Felipe aus Chile und Vero aus Argentinien von der Arbeit bei uns. Es gab lecker französischen Quiche und gerade durch das viele Latino-Temperament war es ein lustiger Abend

:)

Nun sind wir nur noch zu 5. Cynthia fehlt ganz schön, da sie die Garage durch ihre baskische Art sehr belebt hat. Sie fuhr gestern per Anhalter nach Taupo. Ein Glück kam sie dort heil an. Anders als ihr mexikanischer Freund, der sich ebenfalls per Anhalter auf den Weg gemacht hatte. Er ist nun in den Nachrichten, da ihn 3 Männer mitnahmen und irgendwo auf dem Weg per Pistole dazu zwangen das Auto ohne all´seine Sachen zu verlassen. Er hat nun nichts mehr!!! Er tut uns furchtbar leid Glücklicherweise ist er jedoch unverletzt und gerade gut aufghoben bei der Familie des zuständigen Polizisten. Wir hoffen, dass Cynthia es sich noch einmal überlegt vielleicht doch mit dem Bus weiterzufahren.

Aber genug mit schlechten Nachrichten! Wir haben nur noch 22 Arbeitstage vor uns!!! Und dann reisen wir noch ein wenig und freuen uns auf euch alle

 

Unser Ostern 2014

Sonntag, 27.04.2014

Hallo ihr Osterhasen

wir hoffen, dass ihr schöne Osterfeiertage hattet?! Wir hatten sie Wir hatten ganze 4 Tage frei (Freitag bis Monatg), was dringend notwendig war. Die Arbeit macht uns nämlich schon etwas fertig. Zudem hatte ich dann mal Zeit meine Erkältung auszukurieren. Diese war dem wenigen Schlaf und der nächtlichen Kälte hier zu verschulden. Der Herbst ist vollständig ausgebrochen: buntes Laub (besonders schön in den vielen Weinfeldern hier anzusehen), um 18 Uhr ist es stockduster und nachts haben wir zwischen 5 und 10 °C! In Deutschland macht uns diese Kälte ja nichts aus, aber hier sind die Häuser ja fast nie isoliert, davonab, dass wir ja in einer "Garage" wohnen, wo es noch nicht einmal Heizungen gibt. Aber es ist immernoch besser als im Auto

Genug geheult. Kommen wir zurück zu unserem schönen Osterwochenende. Am Freitag zog Christopher aus Chile zu uns. Wir schliefen lange aus, schauten Filme (unter anderem Hobbit 1) und relaxten. Am nächsten Tag nahmen Cynthia, Christopher, Cheri& Simon sowie wir beide an der Radtour "The Big Easy" teil (sowie noch 1500 andere Radbegeisterte). Diese war 45 km lang und verlief an der Küste entlang von Havelock North nach Napier. Wir radelten 35 km, da wir erst in Clive dazustießen. Cheri&Simon hatten uns Räder&Helme besorgt und so konnte es nach der Registrierung (25$ pro Person) um kurz vor 11 Uhr losgehen. Wir hatten ziemlich Glück mit dem Wetter, denn es hatte seit fast 3 Wochen nur geregnet. Unterwegs wurden wir von Maoris mit Musik und Tanz sowie Äpfeln begrüßt. In Napier luden uns Cheri&Simon auf eine Fischplatte und ein Bier ein. Am Ende der Radtour erwartete uns dann noch ein Konzert auf dem Gelände einer Weinfabrik.

Unsere Biker-Gang Musik und Tanz am Wegesrand Lunch in Napier Picknick beim Konzert

Abends kochten wir zusammen mit Cheri&Simon "butter chicken", denn die beiden wohnten wieder mit uns in der Garage, da sie ihr Haus über Ostern wieder vermietet hatten^^

Am Sonntag fuhren wir für 3 Stunden an den Ocean Beach. Leider war es zu spät geworden und darum schon ziemlich frisch, um sich dort länger aufzuhalten. Bis man zu sechst (mit den beiden Tschechen Barbara&Stanley) loskommt, dauert eben eine Weile (Marcel war etwas genervt^^). Das windige und frische Wetter hielt Marcel jedoch nicht davon ab, mit Cynthia und Christopher ins Wasser zu gehen. Wir anderen versuchten uns hingegen mit Volleyball- und Frisbeespielen warm zu halten, was aufgrund des Windes nicht viel Spaß machte. Abends wurden wieder Filma geschaut.

Marcel mit Cynthia und Christopher beim Fußballspielen

Am Montag wollten wir dann eigentlich zu den Hot Pools hier in der Nähe. Mittags machten wir (Cynthia, Christopher und wir zwei) uns mit dem Auto auf den Weg. Nach 90 km jedoch kamen wir nicht weiter. Wir mussten nämlich einen Fluss überqueren. Da es ja so lang geregnet hatte, war der Fluss ziemlich hoch und zu schnell, um mit dem Auto (Cynthias Subaru) durchzufahren. Es gab zwar eine Brücke, aber diese war privat und an diesem Tag gesperrt. Wir wussten nicht, wie lang der Weg noch ist und machten uns mit ein paar anderen Leuten (die allerdings mit Rucksäcken bepackt waren) zu Fuß weiter auf den Weg. Nach einer Viertel Stunde jedoch fragten wir dann mal nach: 1,5 Stunden! Es war einfach schon zu spät und wir hatten leider nur Flip Flops bei, da wir nicht mit einer Wanderung gerechnet hatten. So stoppten wir also und machten stattdessen ein Picknick irgendwo im nirgendwo. Echt schade, dass wir dafür 180 km (hin und zurück) gefahren sind. Aber die Autofahrt war sehr lustig

Picknick irgendwo im nirgendwo

Abends machte Cynthia uns dann Crépes, die wir mit Räucherlachs oder Ahornsirup verspeisten *-* Und wir schauten den Hobbit 2. Es ist schon irgendwie lustig, dass wir einige Drehorte erkennen und sagen können, dass wir auf dem Berg waren und den Vogel hier schonmal singen gehört haben

Ab Dienstag mussten wir dann wieder arbeiten. Zum Glück nur 4 Tage bis zum nächsten freien Tag. Dieser ging allerdings wieder viel zu schnell vorbei. Außer lang geschlafen (schlafen mittlerweile immer so bis 11 Uhr) und eingekauft, haben wir nichts gemacht. Gestern Abend hat uns Christopher Empanadas gemacht. Die waren echt lecker! Nächste Woche sind wir damit darn, was deutsches zu kochen. Könnt uns ja gern mal Vorschläge schreiben

Christopher beim (um die 10) Zwiebeln schneiden (Sonnenbrillenpflicht) unsere kleine WG beim Abendbrot leckere Empanadas abendliche Routine an freien Tagen

Wir wünschen euch noch einen schönen Sonntag! Wir müssen jetzt los zur Arbeit

Mr. und Mrs. Apple- ab ins Packhouse...

Donnerstag, 10.04.2014

Nun sind wir schon seit fast 3 Wochen zurück auf der Nordinsel. In den letzten Tagen auf der Südinsel haben wir jedoch noch ein paar schöne Sachen erlebt. Wir waren zum Beispiel in Kaikoura mit dem Boot draußen und haben 2 Pottwale sowie dutzende Duskydelfine gesehen. Die Bootsfahrt an sich war schon ein Abenteuer und es wurde uns zeitweise ganz schön flau im Magen. Die See war an dem Morgen etwas unruhig, aber wir behielten unser Frühstück im Magen  Giganten wie die Pottwale beobachten zu können, war schon echt beeindruckend! Wir waren teilweise nur ein paar Meter von ihnen entfernt! Einfach toll!

sperm whale 1- zu deutsch: Pottwal unsere zweite Sichtung: beim Abtauchen Dusky dolphins (Schwarzdelfin)

Am Abend nach dieser Tour lernten wir Lydia und Joachim aus Dresden kennen. Mit ihnen verstanden wir uns auf Anhieb so gut, dass wir die letzten 4 Tage auf der Südinsel zusammen verbrachten. Kurz vor Picton wanderten wir dann an einem Tag noch ein wenig. Ansonsten genossen wir es einfach, mal nichts zu unternehmen und sich trotzdem nicht zu langweilen

auf unserer kurzen Wanderung mit Lydia und Jojo

Am Sonntag, den 23. März ging es dann wieder frühmorgens mit der Fähre von Picton rüber nach Wellington. Das Wetter war wieder schön sonnig und so konnte man super Delfine neben der Fähre herschwimmen sehen. Wellington verließen wir allerdings gleich wieder, da wir in einer Woche wieder in Clive sein wollten und ja eigentlich alles schon gesehen hatten. Unsere nächste Station war die Stadt Wanganui. Dort buchten wir eine 2-tägige Kanufahrt (mit Übernachtung an einer alten Maoristätte) auf dem Wanganui River (einer der 10 Great Walks in NZ). Wir guckten uns noch die kleine niedliche Stadt an (auch vom Memorial Tower) und fuhren dann weiter zum See Rotokare. An diesem verbrachten wir 3 Nächte, da es dort wunderschön war und auch noch kostenlos. Der See befand sich in einem umzäunten Vogelreservat (man konnte den See nur erreichen, indem man eine Schleuse aus zwei Toren passierte). Dieses erkundeten wir durch einen 1-stündigen Spaziergang um den See am nächsten Tag. Außerdem wanderten wir etwas im Mt Taranaki Nationalpark rum und guckten uns New Plymouth an. Am letzten Tag wanderten wir auf den Mt Taranaki (ein aktiver Vulkan mit 2518 m Höhe). Wir liefen zwar schon auf 1000 m los, aber es war anstrengend genug! Die erste Stunde war der Weg fast eben, aber dann ging es mal wieder eine Stunde nur Treppen steil hoch und danach eine Stunde steilen Schotterhang. Ich hatte nach einer Weile echt die Schnauze voll, da man bei jedem Schritt mindestens einen halben Schritt zurückrutschte! Die letzte Stunde kletterten wir dann bis zum Gipfel. Es war ziemlich windig und kalt, aber für den Ausblick hat es sich mal wieder gelohnt.

Lake Rotokare bei Sonnenaufgang Dawson Falls- mit Mt.Taranaki im Hintergrund (der Wolken :P ) New Plymouth und Mt.Taranaki vom Paritutu Rock Mt.Taranaki vom Lake Mangamahoe  Sonnenaufgang über dem Tongariro vom Mt. Taranaki über den Wolken... Gipfelstürmer Puppe beim Abstieg vom Gipfel zurück in den Krater beim Abstieg

Am selben Abend (nach dem Abstieg) fuhren wir noch 4 Stunden bis nach Pipiriki, wo am nächsten Morgen unser Abenteuer auf dem Wanganui River losgehen sollte. Wir kamen gerade noch rechtzeitig vor Schließung des Campingplatzes um 21.15 Uhr dort an. Am nächsten Tag ging es dann um 10 Uhr mit dem Jetboat los. Wir hatten eine echt spaßige Fahrt über den Wanganui River J Diese endete an der Bridge to Nowhere, wo wir nach einem 40-minütigen Spaziergang von unserem Guide die Geschichte zur Brücke erzählt bekamen sowie Kaffee und Kekse^^ Danach ging es dann für uns mit dem Kanu los (stromabwärts zurück nach Pipiriki). Am ersten Tag hatten wir nur lockere zwei Stunden vor uns (ca. 15 km), die wir sehr genossen. Dadurch waren wir auch die zweiten auf dem Campingplatz. Wir bauten unser Zelt auf und unterhielten uns etwas mit Wai, der Gastgeberin, die mir etwas unheimlich war (im Gesicht tätowiert und schien zuerst ziemlich distanziert). Auf dem Gelände gab es zwei heilige Maorihäuser (Marea), die wir jedoch ohne eine zeremonielle Begrüßung (Ansprache, Gesang und Tanz- also genau unser Ding^^) nicht betreten durften. Also schauten wir uns die Häuser nur von außen an. Nach einer recht warmen Nacht imZelt hatten wir dann 30 km vor uns. Für diese hatten wir jedoch sieben Stunden Zeit, weshalb wir zunächst fast gar nicht rudern mussten. Als wir jedoch zum ersten Mal in einer (Fifty Fifty Stromschnelle^^) der vielen Stromschnellen kenterten und etwas Zeit brauchten um an Land zukommen sowie das Kanu trocken zu bekommen, dachten wir, dass sieben Stunden doch viieleicht etwas knapp werden könnten^^ Wir wussten von unserem Guide von der Jetboatfahrt nämlich, dass uns noch ein paar Stromschnellen erwarteten. Bis zum Ende schlugen wir uns erstaunlich gut. Jedoch rutschten wir noch einmal (100 m vor dem Ziel) seitlich in eine Stromschnelle. Das erste Mal fand ich ja ganz lustig, aber das zweite Mal war so unerwartet, dass ich teilweise etwas Panik bekam. Wir wurden samt Boot nämlich einige Meter mitgerissen und landeten dann in einem teilweise versunkenen Baum mitten im Fluss. Hört sich lustig an, war es auch im Nachhinein^^

Bridge to Nowhere... wirklich mitten im Urwald, die Straße dazu wurde nie gebaut Puppe packt das Gepäck aus unserem Kanu nach dem zweiten Kentern hieß es wieder: Kanu trocken legen... die Maoristätte auf unserem Zeltplatz

Nachdem wir uns getrocknet hatten, fuhren wir dann Richtung Hastings (Clive). Nach einer kostenlosen Nacht am Tongariro Nationalpark (Ohakune) kamen wir dort auch nachmittags bei Cheri und Simon an. Es war ein wenig wie nachhause kommen (aber nur ein wenig, liebe Mamis und Papis ;). Am Abend gab es Hühnchen mit leckerem Nudelsalat für uns und die anderen drei Backpacker (Nicole aus Chile, Guillaume und Helene aus Frankreich) bei Cheri und Simon im Haus. Es war wieder mal ein schöner Abend J Am nächsten Tag verließen uns die zwei Franzosen und wir bekamen ihre Arbeitsstellen im Packhouse von Mr Apples- perfekt! Dort arbeiten wir nun schon seit Montag letzter Woche. Jeden Tag von 15.30 Uhr bis 00.30 Uhr. Eigentlich sind die Arbeitszeiten ganz gut, da man vormittags noch ein Leben hat. Nach der Arbeit will man mit den Rückenschmerzen (sind nur die Muskeln) eh nur noch ins Bett. Montag letzter Woche kamen uns für eine Woche Lydia und Joachim besuchen. Wir verbrachten schöne Vormittage mit den beiden, wenn auch meist nur am Essenstisch^^ Samstag hatten wir frei und fuhren mit den beiden nach Napier. Dort wollte ich mir eigentlich ein paar Sommersachen für unsere Rückreise kaufen, fand jedoch nichts. Die haben hier einen komischen Modegeschmack. Wir liefen ein wenig am Strand umher und aßen danach eine (viel zu kleine) Pizza von Pizza Hut im Botanischen Garten. Am Abend gab es dann wieder Abendbrot bei Cheri und Simon im Haus. Diesmal kochten jedoch Lydia und Jojo für uns. Es gab leckere Kopytka mit Sour Crème, gebratenen Zwiebeln und gebratenem Schinken (Jojo hat nämlich polnische Verwandschaft). Nach dem netten Abendsessen schauten wir dann alle noch den Film „We are the Millers“, was sehr lustig war Sonntag mussten wir dann wieder arbeiten. Am Montag verließen uns Lydia und Joachim  Wir haben die beiden echt liebgewonnen und werden sie auf jeden Fall in Dresden besuchen! Als sie fuhren, bekamen wir eine neue Mitbewohnerin: Cynthia aus Frankreich. Mit ihr ist es sehr nett und wir fahren jeden Tag gemeinsam zur Arbeit. Dienstag verließ uns dann Nicole, dafür kommt in einer Woche Christopher aus Chile zu uns. Er arbeitet ebenfalls mit uns zusammen. Es ist hier ein Kommen und Gehen, wie ihr merkt^^ Aber es ist sehr erfrischend und wir lernen so eine Menge Leute kennen. Auch auf Arbeit. Diesmal arbeiten wir nämlich mit so vielen Backpackern zusammen (und mit keinem einzigen Deutschen ). Die Arbeit ist an sich wirklich anstrengend. Man steht acht Stunden lang (eine Stunde Pause insgesamt) am Fließband und guckt sich jeden Apfel einzeln an, um ihn auf Druckstellen, Schnitte, Hagelschläge oder Schönheitsfehler zu untersuchen. Und es sind verdammt viele Äpfel! Und obwohl man so kaputt ist, sind alle super gelaunt. Es ist wirklich eine tolle Arbeitsatmosphäre, denn es werden alle gleich behandelt und viel gegen Mobbing und Diskriminierung getan. Muss ja auch beim Aufeinandertreffen sovieler unterschiedlicher Kulturen. Jeden Tag steht unsere Supervisorin Marama am Eingang und begrüßt jeden der 20 Packer persönlich (und sie kannten alle unseren Namen nach einem Tag!). Nach dem Arbeiten steht sie dann am Ausgang und bedankt sich bei jedem einzelnen. Man fühlt sich einfach echt wohl dort!

chillen in Napier am Strand mit Lydia und Jojo unser Arbeitsdress (rechts: Cynthia, unsere französische Mitbewohnerin)  Äpfel, Äpfel- wir sehen nur noch Äpfel...

"Leider" war jetzt gerade für fast eine Stunde der Strom im Packhouse weg. So wurden wir alle nachhause geschickt und konnten endlich den Blogeintrag verfassen.

Haltet die Ohren steif und genießt euren hoffentlich schönen Frühling!

(Randnotiz: als Ort ist der Mt. Taranaki angegeben, obwohl wir schon wieder in Clive sind. Ist nur, damit man unsere Route besser nachvollziehen kann )

Die Bürgermeister

Dienstag, 18.03.2014

Seit dem letzten Mal ist nicht so viel passiert. Daher sollte dieser Eintrag nicht so lang werden- also etwas für Lesefaule ;)

Von unserem Campingplatz am Lake Tekapo ging es dann nach Christchurch. Unterwegs machten wir noch einen Stop auf dem Mt. John. (auf uns das Obervatorium zu teuer gewesen war) Auf diesen Berg konnte man ausnahmweise mal mit dem Auto fahren. von dort konnte man dann auch schon das schlechte Wetter herannahen sehen, welches uns in den nächsten Tagen ereilen sollte.

Blick vom Mt. John

Nach einer Nacht am schön gelegenen Lake Ellesmere ging es zur Banks-Peninsula. Dort schauten wir uns die französisch angehauchte Hafenstadt Akaroa an.in der der einzige Eroberungsversuch der Franzosen in Neuseeland stattfand. Das einzig französische waren jedoch nur die Straßenschilder. Der Rest sah aus, wie jede andere Kleinstadt.

Festmal am Lake Ellesmere Banks-Peninsula

Am folgenden Tag waren wir dan in Christshurch. Wir waren entsetzt!!! wir hatten damit gerechnet, dass man noch die ein oder anderen Spuren der Erdbeben von 2010 und 2011 sehen würde, aber das Stadtzentrum gleicht teilweise eher einer Geisterstadt bzw. einem Kriegsschauplatz als einer bewohnten Stadt. Massenhaft beschädigt und gesperrte Gebäude. Riesige Lücken im Stadtbild. Teilweise waren sogar ganze Straßen geperrt. Und nur sehr sehr wenig Leute. Ich denke die Bilder sprechen für sich.

katholische Katedrale (mit Schiffkontainern gestützt) Kathedrale am Cathedral-Square Hauswand Verlassene Straße

Nichts destotrotz gab es auch schöne Sachen zusehen. Der Botanische-Garten war sehr schön. Das angrenzende und kostenlose Canterbury-Museum war seinen Besuch auch wert. Dort konnte man so ziemlich für jeden Geschmack etwas finden. Von Kunst, Technik und Geschichte gab es dort alles möglich zu sehen. Es war echt schön!

Danach gings dann weiter zum Arthur´s Pass. Dort ereilte uns dann das schlechte Wetter. Unser dortiges Nachtquatier war kostenlos, hatte aber eine Hütte. Diese war allerdings von zwei älteren Herren vollkommen in Beschlag genommen. Die beiden parkten mit ihrem Auto und lauter Musik direkt davor. Eine etwas komische Szene. Die beiden luden uns dann aber ein, mit ihnen dort zu essen und zu sitzen. Es stellte sich heraus, dass beide Bürgermeister waren. Der eine von Greymouth (die größte Stadt der Westküste)- vom anderen wissen wir es leider nicht wo, aber er war wohl 11 Jahre der Kapitän der neuseelandischen Rugby-Nationalmanschaft. Der Abend entwickelte sich dann sehr feucht-fröhlich, da sich noch vier weitere Leute zu uns gesellten. Einer von denen hat die Stahlkonstruktion der Kathedrale am Cathedral-Square erdacht. Es war eine sehr lustige Runde- allerdings merkte ich am nächsten morgen den Alkoholkonsum . Wir sind es einfach nicht mehr gewohnt. So starteten wir den Tag sehr  langsam. Da es regnete und das schlechte Wetter noch mehrere Tage anhalten sollte, konnten wir den Avalanche-Peak leider nicht besteigen, wofür wir eigentlich nur da waren. So entschieden wir uns dafür, gleich nach Hanmer Srpings zu fahren. Aber glücklicherweise hatte es sich schon nur für den Abend gelohnt^^

In Hanmer waren wir dann gestern Vormittag auf einem der höchsten Berge, den es hier gibt. Auf dem Mt. Isobel war es dann sehr sehr windig, sodass wir die Aussicht leider nicht wirklich genießen konnten. Nach dem nicht so anstregenden Auftieg und Abstieg, relaxten wir noch ausgiebig den restlichen Nachmittag und Abend in den heißen Quellen von Hanmer Springs, wofür es eigentlich berühmt ist.

Windiger Mt. Isobel Aussicht vom Mt. Isobel

Wir brechen jetzt auf nach Kaikoura und am 23. geht es dann weider auf die Nordinsel.

Bis zum nächsten Mal, vllt. schon wieder von der Nordinsel ;)

Mt Cook Nationalpark

Donnerstag, 13.03.2014

Wir sind jetzt fast in Christchurch und haben seit dem letzten Mal wieder viel erlebt. Der nette alte Herr in Southland hatte leider keine Arbeit für uns, wie sich am nächsten Tag herausstellte. Er konnte zwar das Haus nicht verkaufen, worüber er eigentlich sehr froh schien, das Wetter sollte allerdings für längere Zeit sehr schlecht werden und es wären nur Äste zu schneiden gewesen oder eben andere Gartenarbeit. Dafür kochte er uns Mittag und schenkte uns nochmal einen Haufen Obst und Gemüse. Er ist schon ein sehr netter Mensch, der John Wattson.

wir mit John vor seinem Haus

Nachdem wir uns verabschiedet hatten, ging es weiternach Invercargill. Nach einer Nacht im Holiday Park guckten wir uns die Stadt an. Dort gab es schon ein paar hübsche Backsteinhäuschen sowie Kirchen, wie wir sie kennen (nur keine Wandgemälde). Sehr gefallen hat uns der Queenspark, indem es hübsche Wintergärten sowie Vogelgehege mit Papagaien zu bestaunen gab. Nach der Stadtbesichtigung fuhren wir dann nach Bluff, welches der südlichste Ort auf der Südinsel ist. Dort gab es einen letzten Wegweiser, der uns verriet, dass wir nur noch 4810 km vom Südpol entfernt sind.

nur noch 4810 km bis zum Südpol

Weiter ging es dann zum Curio Bay, wo wir Hektordelfine schwimmen sowie Gelbaugenpinguine am Abend bei der Jungtierfütterung beobachten konnten. Das war schon echt interessant und beeindruckend, wie nah einem die Pingunie kamen.

Gelbaugenpinguin (ausgewachsen)

Mit einem Abstecher zu den Punakaiki Hidden Falls (meistfotografierte Wasserfälle Neuseelands) ging es dann weiter nach Dunedin. Auch diese Stadt hatte einige hübsche Gebäude zu bieten, wie z.B. den Bahnhof. Dort hielten wir uns aber nicht lang auf und fuhren auf die Otago Peninsula, wo wir in Erdlöchern versteckte Zwergpinguin-Junge entdeckten und fliegende Königsalbatrosse sehen konnten. Leider konnte man zur Albatrosskolonie nicht hinlaufen ohne eine geführte Tour, die sie sich natürlich ordentlich bezahlen lassen. Dafür kamen wir einigen Robben sehr nah, da sie gleich am Strand neben der Straße faulenzten.

Punakaiki Hidden Falls Railway Station in Dunedin Zwergpinguine ich und die Robbe

Die nächste Station war dann der Mt Cook Nationalpark. Auf dem Weg dorthin konnte man sich Maori-Zeichnungen an Kreidesteinwänden anschauen. Diese waren sogar (höchstens) 200 Jahre alt!^^ Wir waren ein wenig enttäuscht. So wie oft an ausgeschriebenen Sehenswürdigkeiten (von denen es hier tasuende gibt-historische Plätze, an denen irgendwann mal ein Schiff strandete oder Fossilienfunde, von denen dann nur noch die Abdrücke im Stein zu sehen sind oder nicht mal das, da die Fosslien dann eigentlich in irgendeinem Museum liegen).

das Rote sind die Zeichnungen

Dafür verbachten wir danach 3 Tage in einem unserer neuseeländischen Highlights, nämlich dem Mt Cook Nationalpark. Den ersten Tag wanderten wir erstmal ganz locker zum Hooker Getscher See, in welchem sich sogar Eisberge befanden. Am zweiten Tag machten wir eine Tageswanderung zur Mueller Hütte. Es ging erstmal 1,5 Stunden steil auf Stufen den halben Berg hoch, was wirklich furchtbar anstrengend war. Danach wurde es jedoch nicht besser, denn es ging einen Geröll-Lawinenabhang (der Weg war nur vermutbar) die zweite Hälfte des Berges hoch und dann über den Kamm zur Hütte. Die Strapatzen lohnten sich jedoch auf jeden Fall. Man hatte einen super Blick auf das Hooker Tal, den Hooker Gletscher, Mueller Gletscher und natürlich den Mt Cook, welcher mit ca. 3800 m der höchste Berg Neuseelands ist. Man konnte sogar Lawinen hören und (wenn man schnell genug war) auch sehen. Hätten wir nicht strahlend blauen Himmel und Sonnenschein gehabt, hätte man meinen können, dass es gewittert. Am dritten Tag wanderten wir mit den beiden Tschechen Dana und Michael (die wir in Hastings kennengelernt hatten und jetzt in einem Hotel am Mt Cook arbeiten) zur Sefton Hut. Diese Wanderung wäre wohl auch schon ohne die brennenden Waden vom Vortag antsrengend genug gewesen. Es ging wieder 3 Stunden steil den Berg hoch. An einigen Stellen ging es mind. 50 m neben dem Weg in die Tiefe. Es glich wirklich teilweise eher Klettern als Wandern. An der Hütte hatten wir natürlich wieder einen wunderbaren Ausblick und kamen einem der vielen Gletscher ziemlich nah.

Mt Cook spiegelnd im Lake Pukaki Frühstück auf dem Campingplatz Hooker Gletscher See mit Eisbergen + Mt Cook ich in der Nähe der Mueller Hut (v.l.n.r.) Mt Sefton, Mt Footstool, Mt Cook, Hooker Gletscher See Weg zur/ von der Mueller Hut  ...über den Wolken (jajajaja) muss die Freiheit wohl grenzenlos sein... Weg zur Sefton Hut Marcel und Michael vor dem Gletscher an der Sefton Hütte der königliche Mt Cook am Abend

Am nächsten Tag ging es dann weiter zum Lake Tekapo, wo wir erstmal erschöpft von den letzten Tagen, einen Tag faulenzten (auch weil Marcel etwas erkältet ist).Wir wollten dort, weil es dort den dunkelsten Himmel Neuseelands gibt (der ja überall ziemlich dunkel ist), eigentlich ins Planetarium und in die Sternwarte auf dem Mt John. Dies sollte allerdings 135 $ pro Pesron kosten, was uns einfach mal ein bisschen zuviel war. Aber auch vom Campingplatz aus konnte man viele tausende Sterne sehen und auch die Milchstraße erkennen. Ansonsten hatte der Lake Tekapo nicht viel für uns zu bieten. Die Landschaft war sehr karg, da es dort so wenig Niederschlag gibt, wie sonst nirgends in Neuseeland. Darum machten wir uns heut weiter auf den Weg gen Norden und werden noch Christchurch erreichen. Unterwegs merkt man, dass es langsam herbstlich wird.

Herbsteinbruch am Lake Tekapo

Genießt euren warmen Frühling :)

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